Laßt mich etwas über Jesus und seine Gemeinde sagen


Zwei der wichtigsten Wahrheiten aller Zeiten sind so groß, daß mein Verstand sie gleichzeitig nicht erfassen kann. Wahrheit Nr. 1: Jesus ist Gott! Er hat alle Macht der Gottheit. Tatsächlich wurden durch ihn alle Dinge geschaffen. Wahrheit Nr. 2: Jesus lebte einmal auf dieser Erde als Mensch! Ich kann mir nur das eine oder das andere vorstellen aber daß jemand gleichzeitig Gott und Mensch sein kann, geht über meine menschliche Erfahrung hinaus. Oder vielleicht ergreift es mich ganz einfach.

Das bedeutendste Ereignis menschlicher Geschichte ist das irdische Leben von Jesus von Nazareth. Alle Nationen, alle Führer, alle Wendepunkte der Geschichte müssen unter das Leben Jesu eingeordnet werden, würde man eine Liste über die bedeutendsten Ereignisse erstellen. Egal wie bedeutend andere Ereignisse waren, ihre Auswirkungen waren durch die Grenzen des Todes begrenzt. Aber das Leben Jesus hat für mich Auswirkungen, welche sich sogar über das Ende meines irdischen Lebens hinaus erstrecken.

Jesus kam und wohnte auf der Erde, damit ich verstehen kann wie Gott ist und was er für mich getan hat. Tatsächlich ist er gekommen, um mir genau das zu zeigen: daß Gott wirklich für mich da ist! Und deshalb ist Jesus die wirklich gute Nachricht.

Ohne Gott ertrank ich in Gottlosigkeit, indem ich mich selbst bestrafte mit Einsamkeit, Zorn, Depression und all die anderen widerwärtigen Früchte der Ichbezogenheit. Das Leben Jesus gab mir zum ersten Mal eine wirkliche Gelegenheit, meinem zerstörerischen sündhaften Leben zu entkommen. Als ich sah wie Jesus lebte und liebte, erkannte ich wie beschämt ich eigentlich sein müßte...und dann kam mir diese Erkenntnis wie ein Hoffnungsstrahl vor...daß mein Leben besser sein könnte.

Sein Leben ließ in mir den Wunsch erwachen, wie er zu sein. Sein Tod und seine Auferstehung machten dies möglich. Die Augenzeugenberichte der Bibel, wie er mit Leuten umging, ließen mich verblüffen über sein Mitgefühl für Leute, die in ihrer Sünde verloren waren. Ich hörte zu, wie er die Sünde vergab und wie er Menschen die Kraft gab, ein neues Leben zu beginnen. Ich beobachtete jedes Mal, wie er das Böse überwindete, nicht indem er zum Angriff überging sondern indem er Liebe übte. Ich wollte unbedingt wie er sein. Aber meine Sünde hielt mich in der Schuld gefangen und führte mich ohne Zweifel zum ewigen Tod. Ich hatte die Hoffnung verloren, daß das Leben Freude und Glückseligkeit bereit halten konnte.

Aber am Scheideweg zur Ewigkeit, tat Jesus die Macht des Todes von mir weg. Er starb als Opfer für meine Sünde. Er wurde in einem Grab beigesetzt. Aber er brach die Macht der Sünde und des Todes und kam zur Erde zurück. Und er versprach mir (und allen, die glauben) die selbe Macht über die Sünde und den Tod, wenn ich ihm glauben und mein Leben ihm übergeben würde.

Ich übergab ihm gerne mein Leben. Ohne ihn war es für mich nicht gut. Ich hatte genug von der Sünde. Ich bekannte mich dazu, daß er der Sohn Gottes ist, der Einzige, der die Macht besaß, mich zu verändern. Ich lehnte meinen bisherigen Plan ab, für mich selbst zu leben und ich wurde im Wasser begraben, wie er starb und begraben wurde. Ich stieg aus diesem nassen Grab als Mensch, dem seine Schuld vergeben wurde, ein ganz neuer Mensch, der einen neuen Grund zum Leben hatte. Also das Leben, das ich jetzt lebe, gehört eigentlich gar nicht mir - Jesus lebt in mir. Ich lebe noch in meinem Körper aber ich lebe durch den Glauben an Jesus, den Sohn Gottes, der mich liebte und sein Leben gab, um mich zu retten.

Bevor er die Erde verließ, gründete Jesus die Gruppe, von der er wußte, daß ich sie benötige. In seiner göttlichen Weisheit, gründete er seine Gemeinde (Kirche) als Gemeinschaft jener, die wie ich, durch ihren Glauben an ihn gerettet werden. Er kennt die gebrechliche Natur meines Glaubens und die überwältigende Kraft der Versuchungen des Lebens. So gab er mir in seiner Liebe ein Netzwerk von Brüdern und Schwestern auf der ganzen Welt, um mir in meinem neuen Leben in ihm zu unterstützen. Er will, daß ich stark werde.

Laßt mich etwas über meine Familie in der christlichen Gemeinde sagen. Es ist ein Verhältnis, das den gewissen Unterschied in meinem Leben ausmacht bei meinem Versuch Jesus nachzufolgen. Die Gemeinde unterstützt mich, jetzt nachdem mich Gott von einem Sünder ohne Hoffnung zu einem Menschen, dem die Sünden vergeben wurden, gemacht hat und mir die Hoffnung gegeben hat, die Ewigkeit in der Anwesenheit Gottes zu verbringen. Wenn Dich das interessiert, sollten wir beide froh sein, daß wir dieses Gespräch führen dürfen. Die Gemeinde, die Jesus gegründet hat, stillt all meine Bedürfnisse. Tatsächlich betrachte ich sie als meine Familie. In unserer vergänglichen Gesellschaft, benötige ich einen Ort, wo ich weiß, daß ich ohne Bedingungen geliebt und akzeptiert werde und wo mir vollkommen vergeben wird, egal wo meine Unzulänglichkeiten liegen. Ich habe dieses Verhältnis in meiner Familie in der Gemeinde gefunden, in einer örtlichen Gemeinde Christi. Ich nehme an, daß es einfach natürlich ist, daß ich meine Familie mit jedem Menschen, den ich kennenlerne, teilen möchte. Ich bin stolz darauf und so dankbar dafür.

Von dem was ich über die Geschichte weiß, habe ich den Eindruck, daß Jesus seine Gemeinde gründete und durch die Jahrhunderte ließen wir Menschen sie in etwas ganz anderes hineinschlittern. Jene ersten Christen hatten einen gemeinsamen Glauben in Jesus Christus, eine gemeinsame Dankbarkeit für die Erlösung, die ihnen Christus geschenkt hat, eine gemeinsame Liebe und ein gegenseitiges Interesse für einander. Sie lebten und starben lange bevor unsere modernen Cliches der Katalogisierung von Religionen begann.

Im ersten Jahrhundert bezog sich das Wort Gemeinde (Kirche) auf eine Gruppe von Christen. Das war noch vorher, bevor das Wort Gemeinde (Kirche) zur Beschreibung von religiösen Gebäuden und Organisationsstrukturen wurde. Gemeinde (Kirche) bezog sich einfach auf jene Menschen, die durch ihren Glauben an Jesus Christus aus der Welt "herausgerufen" und in Brüder und Schwestern in der Familie Gottes umgewandelt wurden.

Auch heute gilt das noch! Die Gemeinde des Herrn Jesus Christus kommt zustande, wenn Männer und Frauen zu ihm als Erlöser kommen und sich ihn als ihren Herrn wünschen. Wenn Menschen hören, daß Jesus für ihre Sünden starb und sie sich zu ihm im Glauben, der sich durch den Gehorsam erweist, wenden, dann ist das natürliche Ergebnis die Gemeinde (Kirche). Gott fügt jeden Tag Menschen zur Gemeinde hinzu, wenn sie sich von der Sünde entfernen, sich an Jesus wenden und in seinen Tod getauft werden.

Immer wieder sehe ich einen Beweis dafür, daß Jesus genau wußte was er tat als er seine Gemeinde entwarf. Er schuf eine einfache Struktur, um die gute Nachricht zu verbreiten und diejenigen zu ernähren, die glauben würden. Seine Gemeinde wurde so geplant, um die normalen menschlichen Bedürfnisse nach Heiligung, Liebe und Zusammengehörigkeit zu befriedigen, Bedürfnisse, die in meiner Welt genau so wichtig sind wie zur Zeit des Petrus und Paulus. Die Gemeinde hat mir gegenüber und denjenigen, die mir nahe stehen, Liebe gezeigt. Ich habe beobachtet, wie meine Brüder und Schwestern den Hungrigen zu Essen gaben, die Leidtragenden trösteten, sich um die Kranken sorgten, zerbrochenen Herzen beratend zur Seite standen, Waisen versorgten, Verwitweten beruhigten und die Gute Nachricht von Jesus jenen, die außerhalb standen, brachten. Diese Ziele verdienen unsere äußersten Bemühungen, denn wir lieben ihn so sehr. In meiner Gemeindefamlie bemühen wir uns ständig, die Gemeinde zum Leben zu erwecken, die Jesus im Auge hatte. Wir studieren das Neue Testament, um zu erkennen, wie sich Gott vorstellt, daß seine Gemeinde sei. Wir wollen dieselbe Organisation und Wege der Anbetung und ihm dienen bei unseren Bemühungen Jesus die Ehre zu geben. Das geduldige Erstreben dieses Traums stärkt unseren Glauben in Gott und unsere Liebe zu einander.

Je mehr wir eine Gemeinde werden, die Jesus ehrt, um so ungewöhnlicher könnten wir erscheinen, wenn Ihr uns mit traditionellen Kirchen vergleicht. Das liegt vielleicht daran, daß wir die Autorität der Bibel so ernst nehmen. Das Streben danach Gott zu gefallen führt uns dazu, die Schriften nach einem Bild zu durchforsten, wie Gott gerne hätte, daß wir ihn anbeten und ihm dienen.

Wenn Sie uns während des Gottesdienstes besuchen, könnten Sie etwas überrascht sein, wenn unsere Leute aufstehen um zu predigen und das Gebet zu leiten, denn diese Gottesdienstaktivitäten werden nicht von Geistlichen mit besonderen Kleidern oder Titeln durchgeführt sondern von unseren eigenen Brüdern. Viele unserer Prediger und Evangelisten sind zwar sehr gut ausgebildet aber wir versuchen keine Botschaft anzunehmen allein anhand der Referenzen des Boten. Wir sind entschlossen auf Botschaften zu hören, die sich um Christus drehen und auf der Schrift basieren.

Ein weiterer Schwerpunkt unserer gemeinsamen Anbetung ist das wöchentliche Halten des Abendmahls. Wir nehmen jeden Sonntag ungesäuertes Brot und die Frucht des Weinstocks zu uns. Dieses Gedächtnismahl wurde von Jesus selbst in der Nacht als er verraten wurde, eingeführt als er seine Jünger bat, daß sie das Mahl immer als Erinnerung an ihn feiern sollten. Vom Neuen Testament weiß ich, daß die früheren Christen sich regelmäßig trafen, um das Herrnmahl am Sonntag, "dem ersten Tage der Woche", zu sich zu nehmen.

Wenn wir am Herrnmahl teilnehmen, denken wir zurück an den Tod, die Beerdigung und die Wiederauferstehung Jesu. Diese Erinnerungen lassen uns auf den Tod, die Beerdigung und die Wiederauferstehung konzentrieren, die jeder von uns, bildlich gesehen, durchmachte als wir getauft wurden. Wir gehorchen auch der Bitte unseres Herrn jedes Mal, wenn wir das Herrnmahl zu uns nehmen, in unserem Glauben immer wieder seine Rückkehr, also sein Wiederkommen, zu verkündigen.

Jeden Sonntag leisten wir unseren finanziellen Beitrag, je nachdem wir es uns leisten können. Die finanziellen Bedürfnisse der frühen Gemeinde wurden erfüllt, weil Christen jeden Sonntag ihren Beitrag leisteten, je nachdem wie sie es sich leisten konnten. Wir begrenzen unsere Gaben nicht auf den Zehnten, da 100 % dessen, was wir haben, dem Herrn bereits gehört...es ist ein Geschenk aus freiem Willen.

In unseren Gottesdiensten haben wir versucht die Einfachheit und die Kraft der "Musik" nach dem Neuen Testament wiederherzustellen. In der Geschichte erschien die Instrumentalmusik zum ersten Mal im sechsten Jahrhundert und wurde erst nach dem 8. Jahrhundert allgemein eingeführt. Ein sehr geschätzter Teil unserer Anbetung besteht darin, daß wir unsere Herzen und Stimmen in Psalmen, Hymnen und geistlichen Liedern vereinen. Ob wir in guter oder trauriger Stimmung sind, im Gebet oder im Lob, vereinigen wir unsere Stimmen zu einem gemeinsamen Singen. Alle werden ermutigt mitzusingen und mit Gefühl die großen und edlen Gedanken über die Jahrhunderte hinweg zu verstehen. Diese Gesänge sind ein Ruf zu Gott, ihn mit aufrichtigem Dank anzubeten und zwar ohne Zugehörigkeit zu einer Konfession.

In unseren öffentlichen Lehrveranstaltungen und Predigten hören Sie höchstwahrscheinlich etwas von unseren Ältesten. Bei diesen handelt es sich um geistliche Führer der Gemeinde Jesu Christi, die ernannt wurden, um die örtliche Gemeinde zu führen. Älteste, die auch als Pastoren, Hirten der Herde bezeichnet werden, arbeiten zusammen, um Christen in ihrem Wachstum und Dienst zu leiten. Immer wenn ich Schweres in meinem Leben zu bewältigen habe, sind diese Ältesten bereit, mit mir zu beten und mir ihre Unterstützung ihrer vielen Jahre der Erfahrung im Herrn zu geben.

Auch Diakone unterstützen die geistliche Führung von Ältesten indem sie die verschiedenen Aktivitäten der Gemeinde koordinieren wie z.B. wohltätige Veranstaltungen. Die Diakone brauchen jedoch nicht jede Arbeit tun, die gemacht werden muß. Unsere Glaubensgemeinschaft besteht aus Gliedern, von denen jedes Glied für einen aktiven Dienst für den Herrn verantwortlich ist. Jesus gründete keine Gemeinde (Kirche), wo die Glieder ihre Namen auf eine Liste setzen lassen können, eine gelegentliche Spende überweisen und erwarten, daß jemand anders die Arbeit macht. Das christliche Leben verlangt vollkommenes Engagement und persönliches Mitarbeiten. Jedes Glied der Familie hat die Verantwortung herauszufinden, wo er oder sie dem Herrn am besten dienen kann. Es ist eine Verantwortung, die ich gerne übernehme, denn mein Leben gehört nun Christus, der mich liebte und sich für mich dahingab.

Im Neuen Testament wird die Gemeinde mit einem menschlichen Körper verglichen, wobei Christus der Kopf ist. Der Kopf versorgt den Körper mit Leben. Der Kopf vereint und koordiniert die verschiedenen Organe des Körpers. Gleichzeitig hängt der Kopf vom Körper ab, um seine Funktionen durchzuführen. Meine Brüder und Schwestern und ich sind die Hände, die Füße und die Stimmen, durch die Jesus seine Arbeit in der heutigen Welt weiter führt.

Eine der aufregendsten Merkmale der Gemeindefamilie ist die Tatsache, daß jeder von uns eine Rolle zu spielen hat. Es gibt keine kostenlosen Fahrten und keine Teilzeit- Mitgliedschaft in der Gemeinde, die Jesus gründete. Genau so wie die Glieder eines menschlichen Körpers ergänzende Funktionen ausüben, haben die Glieder der Gemeinde verschiedene Stärken und Talente. Der eine mag lehren, der andere mag dienen, ein anderer hat die Gabe des Gebens oder Ermutigens oder das Evangelium denen weiterzugeben, die es noch hören müssen.

Natürlich gibt es in einer Gemeinde, die aus Menschen besteht immer die Möglichkeit, daß es Auseinandersetzungen gibt. Gottes Abhilfe für diese Gefahr ist der notwendige Klebstoff, der sein Volk zusammengehalten hat, seitdem die Gemeinde gegründet wurde: die Liebe. Viele Jahrhunderte der Kirchengeschichte haben gezeigt, daß niemand genug Regeln und Taktiken ersinnen kann, um Frieden und Zufriedenheit innerhalb der Gemeinden sicherzustellen. Auch Kompromisse bringen keine Einigkeit. Das einzige, was jemals auf dieser Erde religiöse Einheit gebracht hat, war die Liebe Christi....die mit Geduld und Verständnis zwischen Brüdern herrschte. Die Freundlichkeit, die jeder von uns braucht, unterscheidet sich, aber die Liebe Christi motiviert uns, um Zugeständnisse zu machen, die notwendig und hilfreich sind.

In den Jahrhunderten seit Jesus seine Gemeinde gründete, hat Gott weiterhin Menschen zu seiner Gemeinde hinzugetan, nachdem sie gerettet wurden. Die Schriften sichern denen Erlösung zu, die an Christus als den Sohn Gottes glauben, die von ihren Sünden lassen, ihren Glauben zu Jesus als Herrn bekennen und im Namen Christi getauft (in Wasser untergetaucht) werden.

Die Taufe stellt ein Akt des Gehorsams gegenüber dem Gebot Christi dar. Mein Begräbnis in Wasser war ein entscheidender Schritt, welcher für mich den Moment kennzeichnet, in dem das rettende Blut Christi begann, meine Sünden hinwegzutun. Die Taufe kennzeichnete für mich einen radikalen Wendepunkt in meinem Leben, nämlich den Tod des alten sündigen Menschen und die Geburt einer neuen Kreatur in Christus. Als Wiedergeborener aus Wasser und Geist, habe ich am Tod, Begräbnis und der Auferstehung Christi teilgenommen.

Im ersten Jahrhundert war ein Mensch, der Christ wurde, automatisch auch ein Glied der Gemeinde (Kirche). Dasselbe trifft heute für die Gemeinden Christi zu. Es gibt keine zusätzlichen Regeln oder Feierlichkeiten, die man beachten muß, um in die Gemeinde aufgenommen zu werden. Wenn Sie in Christus sind, dann sind Sie ein Teil des Leibes Christi...der Gemeinde. Weitere Schritte für die Kirchenmitgliedschaft bestehen nicht.

Manche Menschen brauchen etwas Anpassungsvermögen bis sie eine Gemeinde ohne irdische Zentralinstanz akzeptieren. Aber so hat Jesus sie ursprünglich gegründet. Anstatt einer von Menschen geschaffenen Organisation, die durch alle Begrenzungen von Zeit, Raum und Bürokratie, eingeengt wird, gründete Jesus eine dynamische Gemeinde, die überall dort existiert, wo Menschen an ihn glauben und seinem schriftlichen Wort folgen.

Weil sein einziges Zentrum im Himmel ist, ist die Gemeinde Christi durch Sprache, Kultur od. internationale Grenzen nicht begrenzt. In Spanien findet man die Iglesia del Cristo, in Deutschland findet man die Gemeinde Christi. Oder Sie finden Gruppen von Christen, die andere Namen aus dem Neuen Testament führen, wie "die Familie Gottes", "die Haushalter des Glaubens", "das Volk Gottes" od. "die Gemeinde des Glaubens".

Wenn Sie mich also fragen, wieviel Glieder es auf der Welt in der Gemeinde Christi gibt, so ist die einzig sichere Antwort, die ich Ihnen geben kann: "Ich weiß nicht". Sehen Sie, Gott ist wirklich der einzige, der die Macht hat, sein Volk zu zählen und er hat schon immer viel mehr Betonung auf Qualität anstatt auf Quantität gelegt. Wenn Sie es wirklich genau wissen wollen, ich brauche die Größe der Gemeinde in der Welt wirklich nicht zu wissen, Ich muß ihre Größe nur in meinem Leben wissen.

Die Gemeinde Jesu Christi kann heute an der Tatsache erkannt werden, daß ihr Verhalten und ihre Treue mit den im Neuen Testament niedergeschriebenen Eigenschaften übereinstimmen. Wir fühlen uns gegenseitig verpflichtet, miteinander zu heulen, zu lachen und einander Mut zuzusprechen. Wir versuchen die Lasten von einander zu tragen. Wir wollen die Schwachen unterstützen und uns um die Einsamen kümmern. Wir wünschen uns ernsthaft, der Welt um uns herum die Eigenschaft zu zeigen, die Menschen wirklich verändern kann: die Liebe Christi. Sehen Sie, Ihre Belange und meine sind dieselben, wie diejenigen der Menschen des ersten Jahrhunderts als Jesus seine Gemeinde gründete.

Trotz all unserer Weltraumtechnologie, sind wir noch nicht weiter gekommen, um unser Versagen, unsere Schuld, Tränen, Schmerzen od. den Tod zu besiegen. Unsere menschliche Weisheit war nicht in der Lage eine Behandlung für die Sünde zu entwickeln. Nach Gottes Plan, brachte Jesus Christus die einzige Antwort für dieses Dilemma...der Sünde. Unser Problem ist Sünde. Unsere Lösung ist Christus.

Wir legen viel Wert auf die Bibel. Wir glauben, daß die Schriften von Gott inspiriert und durch all die Jahrhunderte für all jene bewahrt wurden, die in jedem Jahrhundert Gott suchten. Wir hängen von den Schriften ab und wir glauben, daß sie von Gott inspiriert worden sind und für unser Leben maßgebend sind. Da nur das Neue Testament die Anweisungen Christi an seine Nachfolger gibt, muß es allein als Basis für das was wir sagen und tun, dienen. Und das was wir lernen, wollen wir gerne mit anderen teilen. Tatsächlich hoffe ich, daß Sie und ich eine Möglichkeit sehen, das lebendige Wort zusammen zu studieren.

Gott liebt Sie; ich auch. Und ich hoffe und bete, daß die Wahrheit für Sie und für mich eine Möglichkeit offen hält uns zusammenzusetzen, um Gottes Wort zu lesen, zusammen über die Erlösung in Christus sowie über die Nachfolgeschaft und die Nachfolger Christi zu lernen.

Der nächste Schritt liegt bei Ihnen. Es kann ein Telefongespräch sein od. ein Besuch. Ich kann Ihnen dieses versprechen: wenn Sie Kontakt mit der Gemeinde Christi in Ihrer Nähe aufnehmen, finden Sie realistische Menschen, die Jesus Christus lieben, die ihm ihr Leben geben wollen und die nicht mehr wollen, als mit Ihnen zu teilen, was sie in ihm haben. Wenn Sie anrufen, so wird sich jemand, der Interesse für Sie zeigt, melden. Es würde uns freuen, Sie kennenzulernen. Wir haben bereits so viel gemeinsam. Wir möchten mit Ihnen über Jesus sprechen, was er in unserem Leben bedeutet. Schauen Sie in den Gelben Seiten unter "Gemeinde Christi" nach, heben Sie dann den Hörer ab und rufen Sie uns an.
Sie werden froh sein, daß Sie es getan haben. Und wir werden froh sein, daß Sie es taten.

EINIGE DINGE, DIE SIE ÜBER JESUS CHRISTUS UND SEINE GEMEINDE WISSEN SOLLTEN

Es gibt viele Dinge im Wort Gottes, die wir sicher wissen können und zwar mit absoluter Sicherheit. Diese Dinge beziehen sich auf unser Christwerden und das Leben im christlichen Glauben. Sie sind nicht komplex od. kompliziert. Verantwortliche Menschen können sie verstehen. Um dies so stark wie möglich zu betonen, möchte ich sagen, daß die Dinge, die sich auf unsere Erlösung beziehen verständlich sind; sie sind unbestreitbar, nicht ableugbar und nicht anfechtbar. Gott hat sie einfach gemacht; man würde an ihm, seine Güte und Macht zweifeln, behaupte man, daß diese Schriften nicht verstanden werden könnten. Sie sind nicht nur einfach zu verstehen sondern sie sind unwiderlegbar.

VON JESUS CHRISTUS AUFGEBAUT

Sie sollten wissen, daß die Gemeinde (Kirche) von Jesus Christus aufgebaut und finanziert wurde (Matthäus 16:13-18; Apostelgeschichte 20:28); gebaut auf Christus als einzigem Fundament (1. Korinther 3:11), nicht auf Paulus aufgebaut, nicht auf Apollos oder Kephas od. sonst irgend einen Menschen (1. Korinther 1:12-13); sie wurde am 1. Pfingsttag nachdem Christus von den Toten wieder auferstanden ist, gegründet (Lukas 24:49; Apostelgeschichte 1:8; Markus 9:1, Apostelgeschichte 2).

DER NAME DER GEMEINDE (KIRCHE)

Sie sollten wissen, daß im Neuen Testament die Gemeinde als Tempel Gottes bezeichnet wird (1. Korinther 3:16); die Braut Christi (Epheser 5:21-32); der Leib Christi (Kolosser 1:24; Epheser 1:22-23); das Königreich des Sohnes Gottes (Kolosser 1:13); das Haus Gottes (Epheser 3:15), die Gemeinde (Epheser 3:10); die Gemeinde Gottes (1. Korinther 1:2); die Gemeinde der Erstgeborenen (Hebräer 12:23); die Gemeinde des Herrn (Apostelgeschichte 20:28); die Gemeinden Christi (Römer 16:16).

DIE GEMEINDE UND DAS KÖNIGREICH

Sie sollten wissen, daß die Gemeinde (Kirche) und das Königreich dasselbe sind. Johannes predigte, daß das Königreich nahe sei (Matthäus 3:2). Jesus sagte: "...Ich werde Dir die Schlüssel ins Königreich geben" (Matthäus 16:18-19). Wir wurden von der Finsternis in das Königreich versetzt (Kolosser 1:13). Er hat uns in sein Königreich gerufen (1. Thessalonicher 2:12). Christus ist unser ewiger König, unsterblich, unsichtbar (1. Timotheus 1:17). Er ist König aller Könige und Herr aller Herren (1. Timotheus 6:15).

JESUS CHRISTUS LIEBTE DIE GEMEINDE (Kirche)

Sie sollten wissen, daß Christus selbst die Gemeinde liebte (Epheser 5:25); daß er sein Blut für die Gemeinde (Apostelgeschichte 20:28) vergoß; daß er die Gemeinde gründete (Matthäus 16:18); daß er die Gemeinde sein Eigentum nannte (Matthäus 16:18); daß er zur Gemeinde Menschen hinzutat (Apostelgeschichte 2:47); daß der das Haupt der Gemeinde ist (Epheser 5:23; 4:4; 1:22-23) und daß er die Gemeinde rettet (Epheser 5:23).

IN DER GEMEINDE

Sie sollten wissen, daß es in der Gemeinde Erlösung gibt (Epheser 1:7); Vergebung der Sünden (Kolosser 1:13-14); Heiligung (Epheser 5:25); allen geistlichen Segen (Epheser 1:3).

WIE SIE GLIED IN DIE GEMEINDE WERDEN

Um in dieser Gemeinde Glied zu werden, sollten Sie erkennen, daß Sie an Christus glauben (Johannes 8:24; Apostelgeschichte 16:31; Hebräer 11:6); Ihre Sünden bereuen (Lukas 13:3; Apostelgeschichte 2:38; 3:19); Ihren Glauben in Christus bekennen (Matthäus 10:32-33; Römer 10:10) und getauft werden müssen (Apostelgeschichte 2:38; 10:48; 1. Petrus 3:21; Galater 3:27).

EINER NACH DEM NAMEN UND DER LEHRE

Sie sollten wissen, daß es zur Zeit des Neuen Testamentes folgendes gab: eine Familie Gottes (Epheser 3:15); ein Königreich Gottes (Kolosser 1:13-14); ein Leib Christi (Epheser 1:22-23; 4:4); eine Braut Christi (Römer 7:1-7; Epheser 5:22-23); eine Gemeinde Christi (Matthäus 16:18; Epheser 1:22-23; 4:4); ein Name für sein Volk (Apostelgeschichte 11:26; Jesaja 62:2), die aus Menschen bestehen, die der Gemeinde hinzugetan werden (Apostelgeschichte 2:47).

DIE TAUFE ALS VORAUSSETZUNG

Sie sollten wissen, daß Sie durch die Taufe in die Gemeinde aufgenommen werden (Apostelgeschichte 2:37-47); Sie wandeln in einem neuen Leben (Römer 6:3-5); Sie gehorchen Christus (Apostelgeschichte 10:48; 11. Thessalonicher 1:7-9). Die Taufe erfordert Wasser (Apostelgeschichte 10:47); viel Wasser (Johannes 3:23); ans Wasser gehen (Apostelgeschichte 8:36; Matthäus 3:5-6); ins Wasser hinabsteigen (Apostelgeschichte 8:38), eine Begräbnis (Römer 6:3-4; Kolosser 2:12); ein Verwachsen sein (Römer 6:5); ein Abwaschen (Apostelgeschichte 22:16), eine Geburt (Johannes 3:5); ein sich aus dem Wasser erheben (Kolosser 2:12); ein aus dem Wasser heraufsteigen (Apostelgeschichte 8:39). Sie sollten wissen, daß in der Taufe die Sünden hinweggewaschen werden (Apostelgeschichte 22:16); Sie werden von Ihren Sünden erlöst (1. Petrus 3:21; Markus 16:16); Sie haben Erlösung von Sünden (Apostelgeschichte 2:38); Sie werden der Gemeinde hinzugetan (Apostelgeschichte 2:47).

DIE LEHRE CHRISTI

Sie sollten wissen, daß Christus der Gemeinde seine Lehre gab. Eine falsche Lehre od. das Annehmen eines anderen Evangeliums wird Seelen verdammen (Galater 1:6-10). Man darf nicht über das hinaus gehen, was geschrieben steht (1. Korinther 4:6). Wenn jemand zu weit geht und nicht in der Lehre des Christus bleibt, hat er Christus nicht (2. Johannes 9). Wenn jemand in seiner Lehre bleibt, hat er den Vater und den Sohn (2. Johannes 9). Nichts darf hinzufügt od. hinweggetan werden (Offenbarung 22:18-19).

WIE GLIEDER GENANNT WERDEN

Sie sollten wissen, daß Mitglieder der Gemeinde Glieder genannt werden (1. Korinther 12:27); Jünger (Apostelgeschichte 6:1); Gläubige (Apostelgeschichte 5:14; 1. Korinther 6:15); Heilige (Apostelgeschichte 9:13; Römer 1:7; Philemon 1:1); Priester (1. Petrus 2:9; Offenbarung 1:6); Kinder (1. Johannes 3:2); Christen (Apostelgeschichte 11:26; 26:28: 1. Petrus 4:16).

LEITER DER GEMEINDE

Sie sollten wissen, daß diejenigen, welche die lokale Gemeinde führen Älteste genannt werden, Bischöfe (Aufseher), Pastoren (Hirten), Leiter - alle beziehen sich auf dieselbe Arbeit (1. Timotheus 3:1-7; Apostelgeschichte 20:17; 20:28; Titus 1:7-9). Ihre Aufgabe ist es, der Herde vorzustehen (Apostelgeschichte 20:28; 1. Timotheus 3:17; Titus 1:5-9; 1. Petrus 5:1-4). Diakone haben der Gemeinde zu dienen (Apostelgeschichte 6:1-6; 1. Timotheus 3:8-13). Evangelisten haben das Wort Gottes zu lehren und zu predigen (Epheser 4:11; 1. und 2. Timotheus und Titus).

JESUS CHRISTUS ERWARB SICH DIE GEMEINDE

Sie sollten wissen, daß nicht der Mensch die Gemeinde entwarf (Epheser 3:10-11); sich die Gemeinde erwarb (Apostelgeschichte 20:28); die Gemeinde baute (Matthäus 16:18); noch sich sein Volk ernannte (Apostelgeschichte 11:16; Jesaja 62:6).

DIE GEMEINDE UND DER LEIB CHRISTI

Sie sollten wissen, daß die Gemeinde und der Leib Christi dasselbe sind (Epheser 1:23). Alle sind mit Gott durch den Leib Christi versöhnt (Epheser 2:16). Es gibt nur einen Leib (Epheser 4:4). Christen sind Glieder seines Leibes (Epheser 5:30). Er ist das Haupt des Leibes (Kolosser 1:18). Wir sind in einen Leib berufen (Kolosser 3:15).

ANBETUNG

Sie sollten wissen, daß die Gläubigen in der Gemeinde Gott im Geist und in der Wahrheit anbeten sollen (Johannes 4:23-24); am ersten Tag der Woche sich versammeln sollen (Apostelgeschichte 20:7; Hebräer 10:25); singen (nicht spielen) sollen (Epheser 5:19; Kolosser 3:16); beten sollen (Apostelgeschichte 2:42; 1. Timotheus 2:1-2); einander auferbauen sollen (1. Korinther 14:15-26); das Herrnmahl am ersten Tage der Woche zu sich nehmen sollen (Apostelgeschichte 20:7; Hebräer 10:26; 1. Korinther 11:20-32); von ihrem Geld geben sollen (1. Korinther 16:1-2; 2. Korinther 9:7).

ARBEIT DER GEMEINDE

Sie sollten wissen, daß es die Aufgabe der Gemeinde heute ist, das Evangelium zu predigen (2. Timotheus 4:1-7); zu lehren (1. Timotheus 3:1-2; Epheser 3:10-11); die Kranken zu besuchen (Matthäus 25:34-40); und sich um die Waisen und Witwen zu kümmern (Jakobus 1:27).

DIE GEMEINDE HEUTE

Sie sollten wissen, daß es diese Gemeinde auch noch heute in vielen Gegenden gibt; es handelt sich um keine konfessionsgebundene Gemeinde; sie ist treu gegenüber dem Wort Gottes; bildet eine Einheit in der Tat und in der Lehre; gewinnt Glieder indem sie dem Evangelium gehorsam ist, ist frei von menschlischer Macht; hat dieselben Namen für ihre Glieder; hat dieselbe Bezeichnung für die Gemeinde. Sie sollten wissen, daß Sie Glied der Gemeinde werden, indem sie dem Evangelium gehorchen, wie das im Neuen Testament beschrieben ist.